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Aktuelles: Was gibt es Neues?

Neues zum Jahresanfang 2020

Januar 13. 2020

Neues zum Jahresanfang 2020
Wenn auf den Straßen trotz winterlicher Temperaturen eine wahre Neu-Jogger-Flut unterwegs ist und die Fitness-Studios von Erstanmeldungen geradezu überschwemmt werden, ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass es endlich da ist, das neue Jahr. Zeit, die neuen alten guten Vorsätze wieder anzupacken und diesmal auch einzuhalten. Zeit für viele neue Chancen und Möglichkeiten.
Und vor allem auch Zeit für unsere monatlichen Tipps rund um interessante Themen aus den Bereichen Steuern und Recht. Den Anfang machen wir mit einer Vielzahl wichtiger Informationen zum Jahresanfang. Ob Unternehmer, Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder schlichtweg Steuerpflichtiger - für Jeden ist etwas dabei. Lassen Sie sich inspirieren.
Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020 mit vielen schönen Momenten und guten Ideen. Aber zunächst wünschen wir Ihnen eine informative Lektüre.
1. Was Unternehmer 2020 wissen müssen
2. Was Arbeitgeber 2020 wissen müssen
3. Was Arbeitnehmer 2020 wissen müssen
4. Was 2020 für alle Steuerpflichtigen wichtig ist

 

Steuerlichen Unternehmensgewinn mindern

November 30. 2019

Steuerlichen Unternehmensgewinn mindern
Spätestens wenn „Last Christmas“ aus allen Kanälen tönt ist auch den Letzten bewusst, dass sich das Jahr dem Ende neigt und teure Wochen bevorstehen. Höchste Zeit, seine Finanzen zu ordnen und die richtigen Weichen fürs neue Jahr zu stellen. Durch geschickte Planung und die optimale Ausnutzung steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten kann der Unternehmensgewinn gemindert oder zumindest gestaltet werden.

Steuerliche Abzugsbeträge in 2019 optimal nutzen
Kein Ertrag ohne Investition. Und so muss der, der ordentlich Steuern sparen will, zunächst einmal steuerlich berücksichtigungsfähige Ausgaben tätigen. Doch es lohnt sich.
Ob Sonderausgabenvorauszahlungen, die Beauftragung von Handwerkern zur Erledigung von haushaltsnahen Dienstleistungen, die Investition in die Altersvorsorge oder die Finanzspritze an den eigenen Nachwuchs – all dies bringt bares Geld.

Wichtige Termine in 2019 nicht versäumen
Wer zu spät kommt, den bestraft nicht nur das Leben, sondern manchmal auch das Finanzamt. Gerade der Monat Dezember birgt einige Termine, die Unternehmer besser nicht verpassen sollten, denn es geht hierbei um bares Geld. Sei es der Antrag auf Verlustbescheinigung für Aktienverluste, die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss oder auch die 10-Tage-Regelung.

 

Steuerbonus für energetische Gebäudesanierungen geplant

November 05. 2019

Steuerbonus für energetische Gebäudesanierungen geplant
Vor wenigen Wochen hat das Bundeskabinett ein Klimaschutzpaket auf den Weg gebracht. Auch im steuerlichen Bereich sind einige Änderungen geplant. Begünstigungen soll es vor allem für Hausbesitzer geben. Die Baumaßnahmen dürfen jedoch erst nach 2019 beginnen bzw. die Bauanträge oder Bauanzeigen ab 1. Januar 2020 eingereicht werden.

Gesetzgeber plant Verschärfung der Grunderwerbsteuer bei Share Deals
Werden Grundstücke oder grundstücksgleiche Rechte übertragen, fällt in der Regel Grunderwerbsteuer an. Werden dagegen Anteile an grundbesitzenden Personengesellschaften übertragen, so unterliegen diese Anteilsübertragungen im Rahmen eines Share Deals unter bestimmten Voraussetzungen bislang nicht der Grunderwerbsteuer. Durch die Reformierung des Grunderwerbsteuergesetzes im nächsten Jahr wird sich dies jedoch ändern.

Verjährung von Urlaubsansprüchen erneut auf dem Prüfstand
Die Verjährung eines Urlaubsanspruchs spielte bislang keine große Rolle. Denn bisher verfiel ein Urlaubsanspruch weit vor Ablauf jeder Verjährungsfrist entweder mit Ende des Kalenderjahres oder mit Ablauf des 3-monatigen Übertragungszeitraums im Folgejahr. Doch durch die vor kurzem ergangenen Urteile von Bundesarbeitsgericht und EuGH rückt nun auch die Verjährung wieder in den Fokus.

Straßenverkehrsrecht: Tempo 30 gilt auch an Feiertagen!
Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten nicht selten zeitlich eingeschränkt, beispielsweise nur wochentags, während die Wochenenden davon ausgenommen sind. Doch was, wenn ein Feiertag, wie in diesem Jahr beispielsweise an Weihnachten, auf einen Wochentag fällt? Dann vorsorglich besser runter vom Gas – auch wenn die Gerichte regional unter Umständen nicht einer Meinung sind.

Mit Krankenkassenbeiträgen Steuern sparen
Kurz vor Jahresende ist so mancher noch auf der Suche nach einer ultimativen Steuersparmöglichkeit. Nahezu risikolos, aber renditestark tritt hier ausgerechnet der Fiskus auf den Plan, indem er Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die der Basisabsicherung in kommenden Jahren dienen, bereits im aktuellen Jahr als Sonderausgaben steuermindernd anerkennt.

12 % Säumniszinsen pro Jahr sozialrechtlich zulässig
Allein der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich und haftbar, dass die Sozialversicherungsabgaben seiner Mitarbeiter vollständig und pünktlich gezahlt werden. Andernfalls fallen Säumniszuschläge an und zwar nicht zu knapp. Ganze 12 Prozent pro Jahr fordern die Sozialversicherungsträger - nach aktueller Entscheidung des Bundessozialgerichts wird sich daran wohl auch vorerst nichts ändern.

 

Private Darlehen an Unternehmen

Oktober 17. 2019

Steuerliche Verlustanerkennung in Gefahr
Wenn das Geld im Unternehmen knapp wird, schießt der Unternehmer oft erst einmal privat etwas dazu. Manchmal helfen auch Angehörige, Freunde oder Geschäftspartner aus. Idealerweise erhalten diese ihr Darlehen später plus Zinsen zurück. Wenn nicht, können sie aktuell ihre Verluste steuerlich geltend machen. Dies plant der Gesetzgeber ab 2020 einzuschränken.

Betriebsprüfungen der Deutschen Rentenversicherung werden massiv ausgeweitet
Alle vier Jahre prüft die Deutsche Rentenversicherung, ob Arbeitgeber ihren Melde- und Abgabepflichten nach dem Sozialgesetzbuch ordnungsgemäß nachkommen. Nach einem aktuellen Urteil des Bundessozialgerichts hat sich nun der Kreis der stets verpflichtend zu prüfenden Personen empfindlich erweitert.

Internethandel nicht ohne Unternehmerbescheinigung
Seit der Fiskus den Internethandel als Objekt der Begierde für die Eintreibung der Umsatzsteuer auserkoren hat, tut sich einiges. Bereits seit Jahresanfang wiesen die Betreiber von Amazon, Ebay & Co. ihre Verkäufer darauf hin, dass diese bis zum 30.09.2019 eine Unternehmerbescheinigung vorweisen müssen. Doch auch alle anderen Unternehmer, die Waren auf Onlineportalen vertreiben, wie beispielsweise Pizzadienste, sind davon betroffen.
 
Ex-Schwiegersohn in spe muss Geldgeschenk zurückzahlen!
Geschenkt ist nicht immer geschenkt. Manchmal kann man sich das Geschenk auch wiederholen - ohne zu stehlen, versteht sich. Denn der Beschenkte schuldet zwar keine Gegenleistung, wohl aber Dank, und den von längerer Dauer. Knapp zwei Jahre Dankbarkeit für 100.000 Euro sind dann doch etwas zu wenig, entschied der Bundesgerichtshof.

Entlastung für Verwaltung und Unternehmer in Sicht: Drittes Bürokratieentlastungsgesetz geplant
Meyers Lexikon definierte „Bürokratie“ im Jahr 1894 als kurzsichtige, engherzige Beamtenwirtschaft, der das Verständnis für die praktischen Bedürfnisse des Volkes fehlt. Heute, 125 Jahre später, wird immer noch versucht, daran etwas zu ändern. Das dritte Bürokratieentlastungsgesetz hält zumindest einige Erleichterungen im Steuerrecht bereit.

Pensionszusage eines GmbH-Geschäftsführers kann nicht widerrufen werden
GmbH-Geschäftsführer sind meist selbst für ihre Altersvorsorge verantwortlich. Durch eine Pensionszusage kann die GmbH mithelfen, die Altersvorsorge zu sichern. Doch manchmal ändern sich die Dinge im Laufe der Jahre und die einst großzügige Zusage soll widerrufen werden. Doch das ist nur im Ausnahmefall möglich.

Fehlende Stornobuchungen: Finanzamt darf hinzuschätzen
Die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung ist des Prüfers Lieblingskind. Stellt er Mängel fest, schätzt er Umsatz hinzu. Ob er das darf und wenn ja in welcher Höhe, darüber streiten sich die Geister und das Ganze muss oft vor den Finanzgerichten geklärt werden. Die Richter sind hinsichtlich fehlender Z-Bons und nicht vorhandener Stornobuchungen jedoch der Meinung: Die Kasse ist in diesem Fall nicht ordnungsgemäß und Hinzuschätzungen sind berechtigt.