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Aktuelles: Was gibt es Neues?

Was Unternehmer 2021 wissen müssen

Januar 07. 2021

Was Unternehmer 2021 wissen müssen
Besonders Unternehmer brauchen zum Jahresanfang noch einen langen Atem. Betriebsschließungen führen zu Umsatzausfällen und diese wiederum oftmals zu massiven Liquiditätsproblemen. Glücklicherweise sind hier jedoch einige Erleichterungen in Sicht. So wurde beispielsweise der Investitionsabzugsbetrag erhöht, sind degressive Abschreibungen wieder möglich, gibt es Erleichterungen bei der Anpassung von Steuervorauszahlungen sowie bei der Beantragung von Steuerstundungen und auch die Überbrückungshilfe III für die Monate Januar bis Juni 2021 ist beschlossen.

Was Arbeitgeber 2021 wissen müssen
Im neuen Jahr müssen Arbeitgeber etwas tiefer in die Tasche greifen, denn es gilt ein neuer Mindestlohn von nunmehr 9,50 Euro brutto je Arbeitsstunde, der zum Juli 2021 nochmals um 10 Cent angehoben wird. Und auch die Mindestausbildungsvergütung ist zu beachten. Andererseits bleiben Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld weiterhin steuerfrei und auch die darauf entfallenden Sozialversicherungsbeiträge werden Arbeitgebern erstattet. Wer sich bei seinen Mitarbeitern für deren außerordentlichen Einsatz im Zusammenhang mit der Corona-Krise nachträglich bedanken möchte, hat hierfür noch bis zum 30. Juni 2021 Zeit.

Was 2021 für alle Steuerpflichtigen wichtig ist
Ein bisschen finanzielle Entspannung verspricht die Teilabschaffung des Solidaritätszuschlages. Auch der erhöhte steuerliche Grundfreibetrag, bis zu dessen Höhe auf ein zu versteuerndes Einkommen keine Einkommensteuer anfällt, wirkt sich positiv aus. Wer sich mit dem Gedanken trägt, selbstgenutztes Wohneigentum anzuschaffen, kann sich über die Verlängerung des Baukindergeldes freuen. Stolze Besitzer eines Eigenheims können auch 2021 einen Steuerbonus für energetische Sanierungsmaßnahmen erhalten. Für Vermieter gibt es nunmehr den vollen Werbungskostenabzug auch dann, wenn das Mietentgelt nur 50 % statt 66 % der ortsüblichen Miete beträgt.

 

Daran sollten Unternehmer bis Jahresende denken

Dezember 04. 2020

Daran sollten Unternehmer bis Jahresende denken
Auch wenn sich 2020 nicht unbedingt durch ausschließlich positive Momente hervorgetan hat und sich die Meisten von uns ganz schnell ein besseres 2021 herbeiwünschen, kommt der Jahreswechsel wie immer total überraschend. Zu viel steht noch auf der Agenda der zu erledigenden Aufgaben - gerade für Unternehmer bleibt noch einiges zu tun. Doch ein überlegter Endspurt lohnt sich durchaus, um alle steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten geschickt für sich ausnutzen zu können.

Steuerliche Abzugsbeträge in 2020 optimal nutzen
Wer Steuern sparen will, muss im ersten Schritt erst einmal Steuern zahlen. Doch die eigentliche Kunst besteht dann im zweiten Schritt darin, alle gesetzlich gegebenen Möglichkeiten zu kennen, die es erlauben, die eigene Steuerlast so weit wie möglich zu reduzieren. Ob durch das Vorziehen von Versicherungszahlungen, Investitionen in die eigene Altersvorsorge oder auch die geschickte Planung von Renovierungsarbeiten in den heimischen vier Wänden ist - all das kann sich letztlich lohnen.

Wichtige Termine in 2020 nicht versäumen
Zeit ist Geld - das gilt besonders im Monat Dezember. Wer in diesem Jahr beispielsweise Verluste aus Kapitalvermögen hinnehmen musste, sollte sich den 15. Dezember dick am Kalender anstreichen. Denn das ist der letztmögliche Antragstermin für eine Verlustbescheinigung bei der Bank. Auch die 10-Tage-Regelung birgt einige Tücken und bringt den 22. Dezember als Termin ins Spiel. Und für GmbHs, AGs oder GmbH & Co KGs ist der 31. Dezember als Offenlegungsdatum des Jahresabschlusses relevant.

 

Lockdown light: Außerordentliche Wirtschaftshilfe für Unternehmen

November 16. 2020

Lockdown light: Außerordentliche Wirtschaftshilfe für Unternehmen
Ein besonderes Jahr geht in den Endspurt. Einige Branchen wurden nun jedoch schon wieder ausgebremst - und das bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate. Mit der Schließung von Gastronomie und Hotellerie sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen soll der Ausbreitung des Covid-19-Virus entgegengewirkt werden. Für viele Unternehmen bedeutet das natürlich erhebliche finanzielle Einbußen. Mit einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe will die Bundesregierung nun betroffene Unternehmer unterstützen.

Achtung Versicherungsfalle: Relay Attack ist kein Einbruch
Was früher beim Auto noch ein klassischer Einbruch war, ist heutzutage meist eine „Relay Attack“, also ein unbefugtes elektronisches Öffnen durch vorher ausgespähte Funksignaldaten des Schlüssels. Zwei unterschiedliche Begriffe, dasselbe Ergebnis: Der Geschädigte blickt letzten Endes in sein leeres Auto. Doch bei einer Relay Attack schaut er darüber hinaus versicherungstechnisch oftmals auch noch in die Röhre, denn diese Art von Diebstahl ist in den wenigsten Fällen abgesichert.

Mitarbeiterbindung: Nicht jede digitale Gutscheinkarte ist steuerlich begünstigt
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft und im betrieblichen Bereich erhöhen sie zudem die Arbeitsmoral. Besonders beliebt sind hierbei seit Jahren Gutscheinkarten, die der Mitarbeiter nach Belieben selbst einlösen kann. Bis zu monatlich 44 Euro kann der Arbeitgeber dabei seinen Arbeitnehmern lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei zukommen lassen, vorausgesetzt, der Betrag wird zusätzlich zum vereinbarten Arbeitslohn gewährt. Doch Achtung: Entscheidend ist, bei wem die Gutscheinkarte eingelöst werden kann.

Korrekte Lohnberechnung und Entgeltfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen
Das Jahr neigt sich dem Ende zu und gipfelt wie üblich in die Weihnachts- und Jahreswechselfeiertage, die in diesem Jahr allesamt sogenannte Wochenfeiertage sind, also zwischen Montag und Samstag liegen. Für Arbeitnehmer, die an 5 Tagen in der Woche arbeiten, ist die Sache einfach: Feiertage an Arbeitstagen bedeutet in der Regel „frei und bezahlt“. Doch was ist mit Arbeitnehmern, die flexible Arbeitstage haben oder auch grundsätzlich nur an einzelnen Tagen tätig sind?

Überzahlte Corona-Soforthilfe muss zurückgegeben werden
Soforthilfe, Überbrückungshilfe I, Überbrückungshilfe II, außerordentliche Wirtschaftshilfe, Überbrückungshilfe III - die Bundesregierung legt sich mächtig ins Zeug, Unternehmen in der Corona-Krise finanziell zu unterstützen. Doch wer wann welche Gelder beanspruchen kann und wie diese zu beantragen sind, ist mitunter schwer zu durchblicken. Und so haben viele Unternehmer bei der Beantragung der Soforthilfe im Frühjahr dieses Jahres entscheidende Details übersehen und sind dadurch in die Rückzahlfalle getappt.

Jung, dynamisch, kreativ - Altersdiskriminierende Stellenanzeigen vermeiden
Dass Teams einfach nur aus Mitarbeitern bestehen, war gestern. Heutzutage braucht man wenigstens High Potentials oder Super Performer. Nicht zu vergessen auch die Overachiever als Leistungsträger des Unternehmens. Dass sich das auch in den Stellenanzeigen widerspiegelt, versteht sich von selbst. Jung, dynamisch, kreativ ist gefragt. Doch Vorsicht: Nicht alles ist erlaubt und mitunter rutscht man als Arbeitgeber schnell einmal in die Diskriminierungsecke.

 

Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld gehen in die Verlängerung

November 16. 2020

Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld gehen in die Verlängerung
Die Weihnachtszeit naht, doch so richtig will sich bei der aktuellen Lage noch keine feierliche Stimmung einstellen. Viele Arbeitnehmer mussten in den vergangenen Monaten in Kurzarbeit gehen und teilweise erhebliche Gehaltseinbußen hinnehmen. Daran wird sich auch in den nächsten Wochen wahrscheinlich nicht viel ändern. Der Gesetzgeber ist sich dessen bewusst und hat nunmehr zumindest grünes Licht für eine Verlängerung der Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis ins Jahr 2021 gegeben.

Corona-Pandemie: 44 Fragen rund um die Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers
Der zweite (Teil-) Lockdown und kein Ende in Sicht. Eines scheint klar: Das Corona-Virus wird uns sicher länger beschäftigen, als uns allen lieb ist und die Auswirkungen auf die Wirtschaft sind noch nicht abzusehen. Auch das Arbeitsrecht ist in vielerlei Hinsicht durch die Corona-Krise betroffen. Die ersten Verfahren sind entschieden, die ersten Urteile gefällt. Arbeitnehmer tun gut daran, in diesen besonderen Zeiten über ihre Rechte und Pflichten genauestens informiert zu sein.

Nun doch - Vom Arbeitgeber übernommene Bußgelder sind steuerpflichtig
Jeder, der beruflich viel mit dem Auto unterwegs ist, kennt das Problem: Es mangelt an Parkplätzen, aber wimmelt nur so von Vorschriften, die einem allesamt das Leben schwermachen und hin und wieder Löcher ins Portemonnaie reißen. Einige Arbeitgeber nehmen die Bußgelder ihrer Mitarbeiter sogar in Kauf - Hauptsache, die Aufträge werden rechtzeitig erfüllt. Doch Vorsicht: Für Arbeitnehmer bedeuten vom Arbeitgeber übernommene Bußgelder steuerpflichtigen Arbeitslohn.

Vorsicht Rutschgefahr! - Wer haftet bei Ausrutschern auf Herbstlaub?
So schön es unter den Füßen auch raschelt und so farbenfroh sie anzusehen ist, so tückisch ist doch die alljährliche Blätterflut der Herbstmonate. Insbesondere für Fußgänger, Rad-, Roller- oder Motorradfahrer werden die Straßen und Gehwege immer wieder zu einer gefährlichen Sturzfalle. Und spätestens, wenn es auf den laubedeckten Wegen dann tatsächlich zu einem schwerwiegenderen Unfall gekommen ist, stellt sich die Frage, wer denn eigentlich für die Folgen haftet.