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Aktuelles: Was gibt es Neues?

Steuervorauszahlungen und Krankenkassenbeiträge prüfen

März 03. 2020

Niemand zahlt freiwillig gern mehr Steuern und Beiträge, als er muss. Doch zu wenig zahlen, ist auch nur vorübergehend charmant. Schnell kann hieraus eine unschöne Kettenreaktion entstehen, die Unternehmer mitunter auf einen Schlag in einen ernsten Liquiditätsengpass katapultiert. Denn trotz allgemeiner Niedrig- bzw. Nullzinsphase beharrt das Finanzamt noch immer auf 6 % Nachzahlungszinsen pro Jahr. Und auch die Krankenkassen sind schnell dabei, wenn es um Beitragsnachforderungen geht.

Höherer Umweltbonus für E-Autos
Elektrofahrzeuge sind inzwischen zwar häufiger auf Deutschlands Straßen zu sehen, doch noch immer dominieren die klassischen Benzin- und Dieselfahrzeuge das Straßenbild. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass es noch kein flächendeckendes Netz mit Ladestationen gibt und der Fahrradius relativ gering ist. Andererseits liegt es aber auch an den deutlich höheren Anschaffungspreisen. Um das zu ändern, hat die Bundesregierung nun den Umweltbonus noch einmal deutlich erhöht.

Gehören alle Erfindungen des Arbeitnehmers dem Arbeitgeber?
Engagierte Mitarbeiter sind der Traum eines jeden Chefs. Umso mehr, wenn sich dann noch Engagement mit Erfindergeist paart. Denn grundsätzlich gilt: Erfindungen, die der Arbeitnehmer während seiner Tätigkeit beim Arbeitgeber macht, gehen auf diesen über, sofern die Erfindungen mit der eigentlichen Tätigkeit zusammenhängen. Allerdings muss der Arbeitnehmer hierfür auch entsprechend entschädigt werden.

Vermiete Wohnung plus Parkplatz: Und was ist mit der Umsatzsteuer?
Besonders in Großstädten ist die Parkplatznot groß. Wohl dem, der zu seiner Wohnung auch gleich noch einen Parkplatz mit anmieten kann. Für den Vermieter stellt sich unter Umständen jedoch ein umsatzsteuerliches Problem, da die Wohnungsvermietung als solche umsatzsteuerfrei, die Vermietung eines Stellplatzes jedoch grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig ist. Wann von einer einheitlichen Leistung und wann von getrennten Leistungen auszugehen ist, hat demnächst der Bundesfinanzhof zu entscheiden.

Änderung der Bezugsberechtigung einer Lebensversicherung
Mit dem Bezugsrecht einer Versicherung wird geregelt, wer im Fall des Falles die vereinbarten Leistungen erhalten soll. Wenn sich die Lebensumstände ändern, kann es sinnvoll sein, seine ursprüngliche Entscheidung noch einmal zu überdenken, damit das Geld der Versicherung nicht an den Falschen geht. Hierfür gibt es jedoch einige Formalien und auch Ausschlusskriterien zu beachten.

Löschung der Eintragung eines GmbH-Geschäftsführers im Handelsregister nach einer Straftat
Was für Privatpersonen schon erhebliche Folgen bedeutet, kann für GmbH-Geschäftsführer durchaus noch weitreichendere Kreise ziehen: Die Rede ist von vorsätzlich begangenen Straftaten. Denn auch, wer (nur) als Teilnehmer und nicht als Täter wegen einer vorsätzlich begangenen Straftat rechtskräftig verurteilt wurde, kann nicht weiter Geschäftsführer einer GmbH sein und wird im Handelsregister von Amts wegen gelöscht.

 

Aufgepasst: Margenbesteuerung gilt auch für Reiseleistungen an Unternehmer

Februar 05. 2020

Nicht nur für die private Urlaubsreise, sondern auch im unternehmerischen Bereich wird gern der Service professioneller Reiseanbieter in Anspruch genommen. Doch Achtung, hier haben sich die umsatzsteuerlichen Regelungen geändert. Auch bei Reiseleistungen an Unternehmer unterliegt nur noch die Marge der Umsatzsteuer und der Leistungsempfänger darf keine Vorsteuer mehr abziehen.

Steuerbegünstigte Gehaltsumwandlung: Gesetzgeber will Riegel vorschieben
 Die Freude währte nur kurz. Nachdem die Bundesfinanzrichter im Sommer 2019 Arbeitgebern das Tor für flexible Vergütungsgestaltungen geöffnet hatten, reagierte nun der Gesetzgeber. Mit einem „Nichtanwendungsgesetz“ soll klar definiert werden, was es heißt, steuerfreie oder pauschalbesteuerte Lohnbestandteile „zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn“
zu gewähren.

Neues Berufsbildungsgesetz (BBiG) gilt seit 01.01.2020
Eine Mindestvergütung für Auszubildende, einheitliche Regelungen zur Freistellung im Berufsschulunterricht, erweiterte Möglichkeiten der Teilzeitberufsausbildung und die Einführung transparenter Fortbildungsstufen für die höherqualifizierte Berufsbildung – das sind einige Kernpunkte des neuen Berufsbildungsgesetzes, welches zum 01.01.2020 in Kraft trat.

Kommanditgesellschaften müssen Angaben im Transparenzregister machen!
Bislang ging man davon aus, dass Kommanditgesellschaften von der Eintragungspflicht im Transparenzregister befreit sind, da sich alle erforderlichen Informationen bereits aus dem Handelsregister ergeben. Doch diese Sichtweise hat sich nun bis auf wenige Ausnahmen geändert. Um hohe Bußgelder zu vermeiden, sollte daher umgehend gehandelt werden!

7 % Umsatzsteuer auch im Schienenbahnfernverkehr
Klimaschutz sei Dank. Ab 1. Januar 2020 ist Bahnfahren preiswerter. Auch für Fernfahrten über
50 km fallen nur noch 7 % Umsatzsteuer an. Bei Fahrscheinen, die bereits in 2019 für dieses Jahr erworben wurden, wird es jedoch bei 19 % bleiben, obwohl die Umsatzsteuer eigentlich berichtigt werden müsste. Doch aufgrund einer Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung können die Bahnunternehmen darauf verzichten.

„Gemeinsame Abkömmlinge" umfasst auch die Enkelkinder
Ohne ein ordentliches Testament ist Streit unter den Erben vorprogrammiert. Viele Ehepaare regeln daher ihren Nachlass mittels eines gemeinsamen, meist Berliner Testaments. Doch so verbreitet dieses auch ist – die Erben des letztversterbenden Ehegatten sollten sorgfältig benannt werden. So fallen unter die Bezeichnung „unsere gemeinschaftlichen Abkömmlinge“ nicht nur die Kinder, sondern auch die Enkel und Urenkel.

 

Neues zum Jahresanfang 2020

Januar 13. 2020

Neues zum Jahresanfang 2020
Wenn auf den Straßen trotz winterlicher Temperaturen eine wahre Neu-Jogger-Flut unterwegs ist und die Fitness-Studios von Erstanmeldungen geradezu überschwemmt werden, ist dies ein untrügliches Zeichen dafür, dass es endlich da ist, das neue Jahr. Zeit, die neuen alten guten Vorsätze wieder anzupacken und diesmal auch einzuhalten. Zeit für viele neue Chancen und Möglichkeiten.
Und vor allem auch Zeit für unsere monatlichen Tipps rund um interessante Themen aus den Bereichen Steuern und Recht. Den Anfang machen wir mit einer Vielzahl wichtiger Informationen zum Jahresanfang. Ob Unternehmer, Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder schlichtweg Steuerpflichtiger - für Jeden ist etwas dabei. Lassen Sie sich inspirieren.
Wir wünschen Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020 mit vielen schönen Momenten und guten Ideen. Aber zunächst wünschen wir Ihnen eine informative Lektüre.
1. Was Unternehmer 2020 wissen müssen
2. Was Arbeitgeber 2020 wissen müssen
3. Was Arbeitnehmer 2020 wissen müssen
4. Was 2020 für alle Steuerpflichtigen wichtig ist

 

Steuerlichen Unternehmensgewinn mindern

November 30. 2019

Steuerlichen Unternehmensgewinn mindern
Spätestens wenn „Last Christmas“ aus allen Kanälen tönt ist auch den Letzten bewusst, dass sich das Jahr dem Ende neigt und teure Wochen bevorstehen. Höchste Zeit, seine Finanzen zu ordnen und die richtigen Weichen fürs neue Jahr zu stellen. Durch geschickte Planung und die optimale Ausnutzung steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten kann der Unternehmensgewinn gemindert oder zumindest gestaltet werden.

Steuerliche Abzugsbeträge in 2019 optimal nutzen
Kein Ertrag ohne Investition. Und so muss der, der ordentlich Steuern sparen will, zunächst einmal steuerlich berücksichtigungsfähige Ausgaben tätigen. Doch es lohnt sich.
Ob Sonderausgabenvorauszahlungen, die Beauftragung von Handwerkern zur Erledigung von haushaltsnahen Dienstleistungen, die Investition in die Altersvorsorge oder die Finanzspritze an den eigenen Nachwuchs – all dies bringt bares Geld.

Wichtige Termine in 2019 nicht versäumen
Wer zu spät kommt, den bestraft nicht nur das Leben, sondern manchmal auch das Finanzamt. Gerade der Monat Dezember birgt einige Termine, die Unternehmer besser nicht verpassen sollten, denn es geht hierbei um bares Geld. Sei es der Antrag auf Verlustbescheinigung für Aktienverluste, die Offenlegungsfrist für den Jahresabschluss oder auch die 10-Tage-Regelung.